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Dieser Blogbeitrag basiert auf einem Vortrag von Guillaume, Field Chief Technology Officer bei Upsun, und Robert von Ilwiin Technology während des AI Action Summit. Die ursprüngliche französische Präsentation wurde übersetzt und aus Gründen der Klarheit und Genauigkeit überarbeitet.
Der KI-Bereich macht erhebliche Fortschritte und stellt Unternehmen vor die Frage: Sollten sie sich für open source- oder kommerzielle KI-Modelle entscheiden? Diese Entscheidung wirkt sich auf alles aus, von den Kosten über den Datenschutz bis hin zur langfristigen Geschäftsstrategie. Lass uns die wichtigsten Unterschiede untersuchen und dir helfen, eine fundierte Entscheidung zu treffen.
Es gibt zwei Haupttypen von KI-Modellen: open-source-Modelle, die frei verfügbar sind und über öffentlichen Code verfügen, sowie proprietäre Modelle, die lizenziert sind und in der Regel nur eingeschränkten Zugriff auf den Code bieten. Zweitens gibt es kommerzielle Modelle, bei denen es sich um kostenpflichtige Dienste von Tech-Unternehmen wie OpenAI handelt, auf die du über Abonnements zugreifen kannst.
Die Kluft zwischen diesen beiden Ansätzen wird immer kleiner. Open-Source-Modelle erreichen mittlerweile ein Leistungsniveau, das mit dem kommerzieller Modelle vergleichbar ist, meist mit einer Verzögerung von etwa 6 Monaten. Aktuelle Beispiele, wie chinesische Modelle, haben sogar die Leistung führender kommerzieller Lösungen erreicht.
Ein bedeutender Trend, wie Guillaume erläutert, ist der Einsatz von Small Language Models (SLMs). Diese fokussierten Modelle erledigen bestimmte Aufgaben genauso gut wie große allgemeine Modelle, verbrauchen dabei aber weitaus weniger Ressourcen. Bei Funktionen wie der Zusammenfassung von Dokumenten, dem Kundenservice oder der Klassifizierung von Inhalten liefern kleine Modelle hervorragende Ergebnisse bei deutlich geringeren Kosten.
Wie Guillaume feststellte: „Wir bewegen uns in Richtung sparsamerer Modelle“, die „äußerst effizient“ sind. Das ist kein Trend, sondern praktisch; viele Produktionssysteme in Unternehmen funktionieren mit kleineren, spezialisierten Modellen besser als mit riesigen Allzweckmodellen.
Während der Sitzung betonte der Referent, dass erfolgreiche KI-Implementierungen mehrere Modelle nutzen, die zusammenarbeiten. Dieser „agentebasierte Ansatz“ zerlegt komplexe Probleme in einfachere Komponenten, wobei verschiedene KI-Modelle unterschiedliche Teile bearbeiten.
Unternehmen entwickeln Systeme, die Bildverarbeitungsmodelle zur Analyse von Bildern, Sprachmodelle für Text und spezialisierte Modelle für bestimmte Aufgaben nutzen, die alle aufeinander abgestimmt sind. Dies erfordert Engineering-Tools zur Verwaltung dieser komplexen Arbeitsabläufe.
Während der Sitzung betonte der Referent, dass Unternehmen, die mit KI erfolgreich sind, sich auf spezifische geschäftliche Probleme konzentrieren, anstatt KI einfach nur allgemein einzuführen. Sie beginnen mit Anwendungsfällen, die „im Zentrum des Geschäftsmodells“ stehen, anstatt zu versuchen, KI überall einzusetzen. Der wichtigste Faktor ist es, sowohl technologische als auch finanzielle Anbieterabhängigkeit zu vermeiden. Da sich die KI-Technologie rasant weiterentwickelt, wird Flexibilität immer wertvoller, da es immer weniger sinnvoll ist, sich auf einen einzigen Ansatz festzulegen.
Die aktuellen KI-Preise der großen Anbieter beinhalten erhebliche Marketing- und Kundenakquisitionskosten. Da diese Unternehmen reifer werden und der Wettbewerb zunimmt, werden sich die Preisstrukturen wahrscheinlich ändern. Unternehmen sollten Folgendes einplanen:
Egal, ob du dich für open source oder kommerzielle KI entscheidest, der Erfolg hängt ab von:
Die Entscheidung zwischen open source und kommerzieller KI ist nicht endgültig. Die erfolgreichsten Unternehmen bleiben flexibel, bewerten regelmäßig ihre Optionen und wählen für jeden spezifischen Anwendungsfall das richtige Tool aus.
Open source-KI bietet Kosteneinsparungen, Datenschutzkontrolle und Anpassungsmöglichkeiten, erfordert jedoch technisches Fachwissen. Kommerzielle KI bietet Komfort und Support, wenn auch zu höheren Kosten und mit geringerer Leistungsfähigkeit. Da sich das KI-Ökosystem weiterhin rasant entwickelt, ist es für dein Unternehmen besser, über neue Entwicklungen auf dem Laufenden zu bleiben und einen flexiblen Ansatz beizubehalten, als sich zu früh auf eine einzige Lösung festzulegen.
Die Zukunft gehört den Unternehmen, die verschiedene KI-Ansätze effektiv kombinieren können, für jede Aufgabe das richtige Modell auswählen und dabei die Kontrolle über ihre Daten, Kosten und strategische Ausrichtung behalten.